Sachsen investiert in Netzausbau

22.10.2013 | Ringo

Der Ausbau des vierten Mobilfunkstandards soll nochmal einen Anschub bekommen. Warum jetzt sogar der Freisstaat Sachsen in die Tasche greift, lesen Sie hier.

LTE-Ausbau Sachsen

Der Freistaat Sachsen kommt den vielfachen Forderungen nach einer Finanzspritze für den Ausbau der Datennetze nach. Unter der Bezeichnung „Digitale Offensive Sachsen“ wurde nun eine Richtlinie erlassen, die den Ausbau der Breitbandversorgung vorantreiben soll. Der Initiative, deren Abkürzung DiOS nicht von ungefähr einem der beherrschenden mobilen Betriebssysteme ähnelt, wird dabei durch Sachsens Wirtschaftsministerium ein Fördertopf von 40 Millionen Euro zur Seite gestellt. Hierdurch sollen besonders den in Sachsen ansässigen Telekommunikationsunternehmen weitere Investitionen erleichtert werden.

Eine Chance für LTE?

Zwar spielt die anvisierte Technologie für den Erfolg der Fördergeldbeantragung keine Rolle. Die Richtlinie spricht dabei eher allgemein vom Ausbau „hochwertiger und zukunftsfähiger“ Netze. Das der LTE-Standard jedoch momentan die Speerspitze der mobilen Breitbandnetze darstellt, darf man sicherlich auch Investitionen in den Ausbau des LTE-Netzes erwarten. Wie Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) ausführte, sei der Breitbandausbau dringend erforderlich. Nicht nur Privatpersonen würden in zunehmendem Maße ihre Wohnsitzentscheidung von der Qualität des Netzes abhängig machen.

Fördergelder nicht nur für Gewerbegebiete

Morlok stellte fest, dass eine leistungsfähige digitale Infrastruktur das Nervensystem einer modernen Gesellschaft darstelle. Die Fördermittel sollten daher auch gezielt in Regionen eingesetzt werden, die dem Ausbau noch hinterherhinken. Die Gelder sollten daher auch nicht nur für Gewerbegebiete vorgehalten werden. Als Beispiele führte der Minister etwa Architekturbüros, Ingenieurfirmen und Arztpraxen an, die in Wohngebieten liegen und von den Finanzspritzen profitieren könnten. Fraglich ist allerdings, ob 40 Millionen Euro ausreichen, um wesentliche Fortschritte zu zeitigen. Schließlich sollen auch WLAN-Netze im Tourismusbereich damit initiiert werden.

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