Neue LTE-Frequenzen – DVB-T2 früher als geplant

17.06.2014 | Sebastian

Der Breitbandausbau in den ländlichen Regionen geht in die zweite Runde. Neuer DVB-T Standard schafft weitere Freiräume und sorgt für neue LTE-Frequenzen.

DVB-T2 sorgt für mehr LTE

Die Fussball-WM 2014 ist zwar erst in der letzten Woche gestartet, dennoch werfen viele europäische Akteure und auch Politiker ein Blick auf die EM 2016. Denn wie das Nachrichtenmagazin FOCUS berichtet, haben sich die Vertreter der Koalitionsfraktionen im Bundestag bereits auf einen gemeinsamen Antrag zum Breitbandausbau geeinigt. So könnten bereits 2016 Millionen von Großstädtern die Europameisterschaft mittels hochauflösenden Fernsehen über DVB-T2 empfangen. Was bedeuten würde das sich die Menschen in den Ballungszentren neue Receiver anschaffen müssten.

Große Koalition garantiert 50 MBit pro Sekunde

Die geplante Einführung des neuen Standards DVB-T2 wurde eigentlich erst für das Jahr 2020 anvisiert. Allerdings zeichnet sich ab das der aktuelle Breitbandausbau früher oder später an seine Grenzen stößt. Da gerade in den ländlichen Regionen der mobile Breitbandausbau vorangetrieben wird, benötigt man für weitere Anschlüsse und höhere Bandbreiten auch neue LTE-Frequenzen. Daher soll die Einführung der neuen Komprimierungstechniken nach vorne verlegt werden. Mit dem neuen DVB-T2 Standard wäre es dann möglich, HD-Fernsehen direkt über die Zimmerantenne (terristrischen) in die Wohnung zu bekommen.

Außerdem sollen durch den neuen Fernseh-Standard zusätzliche Frequenzen für das LTE-Netz freigegeben werden. Denn so könnte auch der im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien umgesetzt werden, ganz Deutschland mit einem schnellen Internetanschlüssen mit bis 50 MBit/s zu versorgen. Die bisherigen DVB-T Frequenzen wäreen dann für das LTE nutzbar.

Fernsehzuschauern müssen umrüsten

Da sich die alten Receiver nicht umrüsten lassen, müssen hingegen neue Geräte angeschafft werden. Das führt bei etwa 11 % der Deutschen zu Kosten im Millionenbereich. Allerdings wehren sich die privaten Fernsehsender RTL und ProSiebenSat.1 gegen diese Pläne. Denn man will keine Frequenzen abtreten, sondern lieber das Angebot auf HD-Fernsehen erweitern und das dann auch verschlüsseln.

Meine Meinung:

Schon wieder wahnsinnige Geschwindigkeiten für die ländlichen Regionen. Doch schaut man mal nach draußen auf das Land, können Sie zufrieden sein wenn ein mobiles Netz via EDGE oder GRPS zur Verfügung steht. Die Bandbreiten die dadurch erreicht werden, schaffen höchstens den Empfang einer E-Mail sicher zustellen. Aber von einem flüssigen Gebrauch des Internet ist man weit entfernt. Was bringt es in der Regierung einen Beschluss zu fassen der so viele Schlupflöcher bietet, das die Netzbetreiber sich ständig heraus winden können.

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