Neue Frequenzen braucht das Land – Frequenzauktion für 2015 geplant

13.02.2015 | Sebastian

Die Bundesregierung setzt alle Hebel in Bewegung um den Breitbandausbau weiter voran zu treiben. Zusätzliche Frequenzen sollen in einer zweiten Auktion versteigert werden.

Frequenzauktion 700 MHz

Bereits gegen Mitte des letzten Jahr hat sich bereits abgezeichnet, dass der Ausbau des schnellen Internets nicht ohne zusätzliche Funkfrequenzen auskommt. Daher wurde am Mittwoch den 11.02.2015 im Bundeskabinett eine Änderung der Frequenzverordnung beschlossen.

Ohne die Frequenzverordnung in einzelnen Punkten zu erläutern, war wohl der ausschlaggebende Grund die Nutzungsänderung der 700-MHz Frequenzen. Die nämlich bis dato für Rundfunk und Fernsehen vorgesehen und dadurch auch belegt war.

DVB-T weicht schnellem Internet

Möglich macht die neue Aufteilung der Frequenzen die Tatsache, dass die bisher für DVB-T (digital terrestrisches Fernsehen) genutzten Frequenzen nicht mehr genutzt werden. Da die Rundfunkanbieter in naher Zukunft auf die modernere Übertragungstechnik DVB-T2 ausweichen. Die frei werdenden Frequenzen bleiben daher nicht ungenutzt, sondern sollen den Netzbetreibern weitere Ausbau-Optionen bieten.

Auch Alexander Dobrindt (CSU), Minister für Infrastruktur sagte dazu: „Mit der Änderung der Frequenzverordnung sind alle rechtlichen Voraussetzungen für die Frequenzauktion geschaffen. Der Weg für eine schnelle Vergabe der Frequenzen ist frei. Ich erwarte aus den Erlösen einen Milliardenbetrag, den wir erstmals in den Ausbau des schnellen Breitbands und die Digitalisierung unseres Landes investieren werden.“

2015: Frequenzauktion im zweiten Quartal erwartet

Für das Ziel der Bundesregierung, stellt die erneute Frequenzauktion einen Meilenstein bei Breitbandausbau dar. Daher muss die Bundesregierung den Ausbau des Internet bis 2018 und hier besonders die ländlichen Regionen so voran treiben, dass eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 MBit pro Sekunde erreicht werden kann. Um den in der Form geplanten Ausbau zu finanzieren ist laut Schätzung ein Summe von bis zu 20 Milliarden Euro nötig.

Meine Meinung:

Aus meiner Sicht bleibt nur zu hoffen, dass die zweite Frequenzauktion auch wirklich das bringt was sich die Regierungsvertreter davon versprechen. Denn die erste Frequenzauktion dürfte wohl dem einen oder anderen noch recht gut in Erinnerung sein. Schließlich wurde dort auch seitens der Regierung mit großen Zuspruch der Netzbetreiber gerechnet. Die brauchten nach Abschluss der Auktion, gerade mal 4,4 Milliarden Euro ausgeben. Vor so einem Debakel muss man sich angesichts des ständig steigenden Datenvolumen wohl nicht zu fürchten. Außerdem profitieren die Netzbetreiber von den ersten Erkenntnisse im Bereich von LTE und müssen nicht blind drauf los bieten.

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