Bandbreite zu gering – Provider sollen in die Pflicht genommen werden

23.05.2013 | Ringo

Aktuell sehen sich die Internetprovider in Deutschland einiger Kritik gegenüber. Diese zielt besonders auf die Bandbreitenversprechungen der Telekommunikationsfirmen ab. Viele Internet-Anschlüsse sind deutlich langsamer als vertraglich zugesichert.

Bandbreiten zu gering

Die Debatte um die leeren Versprechungen der Provider stützt sich dabei auf Aussagen der Bundesnetzagentur. Diese hatte im April die Studie „Transparenz von Endkundenverträgen im Telekommunikationsbereich“ veröffentlicht. Darin kommt sie zu ernüchternden Ergebnissen – auch bei den Bandbreiten für LTE-Verbindungen.

Viele Anbieter versprechen mehr als sie halten

Grundsätzlich seien die Geschwindigkeiten geringer, als sie den Kunden vertraglich zugesichert würden. Nur etwa 19,5 Prozent aller Endkunden würden von einer vollen Datenübertragungsrate profitieren. Bei nahezu 70 Prozent würde nicht einmal die Hälfte der vereinbarten Geschwindigkeit zur Verfügung stehen. Über die tatsächlich realistische Bandbreite würden die Kunden oft im Unklaren gelassen.

» Hier die Auswertung zur Transparenz von Endkundenverträgen im Telekommunikationsbereich

LTE ist ebenfalls betroffen

Bei den aktuellen Mobilfunkverträgen mit LTE-Verbindung sieht es noch wesentlich dramatischer aus. Momentan kämen nur etwa 1,6 Prozent der Kunden in den Genuss einer maximalen Bandbreite (in der Bandbreitenklasse von 25 bis 50 Megabit pro Sekunde). 23,3 Prozent können hingegen wenigstens die halbe Übertragungsrate nutzen.

Kritik kommt aus dem Wirtschaftsministerium

Durch diese Zahlen alarmiert wandte sich das Bundeswirtschaftsministerium unlängst gegen die Provider. „Die Unternehmen stehen in der Pflicht, die Versorgung ihrer Kunden ihren vertraglichen Zusagen entsprechend zu verbessern“, bestätigte ein Sprecher des Ministeriums. Ergänzend fügte er hinzu: “Gegebenenfalls werden wir auch Vorgaben für die Unternehmen treffen müssen.“

Ob sich der Staat regulierend in den Markt einmischen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass die Bundesnetzagentur alle Provider für Juni eingeladen hat. Bei diesem Treffen solle es darum gehen, „ob und inwieweit die Qualitätskontrolle der Selbstregulierung überlassen wird.“

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